Tag der Tiroler Einheit
und Feigheit vermutlicher extremen Linken...

INNSBRUCK - Rund 500 Tirolerinnen und Tiroler haben am Samstag, dem 2. Juni 2007, am "Gedenktag der Tiroler Einheit" am Waldfriedhof Tummelplatz bei Schloss Ambras in Innsbruck teilgenommen. Vor allem Südtiroler Schützen, aber auch Zivilpersonen waren unter den Teilnehmern.
Dort erinnern nun ein Gedenkstein und ein Gedenkkreuz an die verstorbenen Südtirol-Aktivisten und an alle Tirolerinnen und Tiroler, die sich für die Landeseinheit Tirols eingesetzt haben. Auf der Bronzetafel in Form das gesamten Landes Tirol steht der Satz vom verstorbenen Bildungsoffizier des Bundes der Tiroler Schützenkompanien HR Dr. Hanns Auer:
In treuem Gedenken allen gewidmet, die seit der Zerreißung des Landes Tirol für die Heimat Südtirol ihr Leben opferten, eingekerkert, gefoltert oder aus der Heimat verwießen wurden!
Erklärtes Ziel beim ersten "Tag der Tiroler Einheit", zu dem die Kameradschaft der ehemaligen Südtiroler Freiheitskämpfer geladen hatte, war die Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit, aber auch der Ausdruck der Hoffnung auf eine Wiedervereinigung Tirols. Mit im Vordergrund stand dabei auch das Gedenken an die verstorbenen Südtirol-Aktivisten und aller Opfer des Freiheitskampfes der 50er und 60er Jahre.
Unbekannte hatten in der Nacht auf Samstag den Gedenkstein, das Gedenkkreuz und die beiden umliegenden Kapellen, die für die Kaiserschützen und der Freiheitskämpfer von 1797 - 1809 errichtet worden waren, geschändet.
Mit Parolen "Nie wieder Tirol", "Nazis raus", "Nazi scum", "No Border", "No Nation", "Antifa" und mit durchgestrichenen Hakenkreuzen wurden die neue Gedenkstätte und die beiden Kapellen beschmiert. Anscheinend ist der Vandalenakt während eines Wechsels der nächtlichen Polizeiwache passiert.
 Rund 500 Tirolerinnen und Tiroler haben am "Gedenktag der Tiroler Einheit" teilgenommen.
"Ja, es gab damals vor 1939 bei uns die Hoffnung, dass der Nationalsozialismus eine Wiedervereinigung herbeiführen würde", begann Dietmar Ganahl, Ehrenhauptmann der Wiltener Schützen. "Hitler und Mussolini hatten aber in einem Pakt die Brennergrenze als unverrückbare Grenze besiegelt. Wer also heute noch an der Brennergrenze festhält, muss sich den Vorwurf als Nationalsozialist zu handeln, gefallen lassen", so Ganahl. "Nicht die heute hier Anwesenden sind Nationalsozialisten, sondern jene die gegen eine Wiedervereinigung Tirols sind. Die Schmierer sind dermaßen dumm und würden dies nicht verstehen", so Ganahl weiter.
Auch die weiteren Redner Dr. Peter Aumüller, Prof. Dr. Erhard Hartung und Sepp Mitterhofer schlugen in die selbe Kerbe und verurteilten den nächtlichen Vandalenakt auf schärfste. Prof. Hartung teilte im Nachhinein mit, dass eine Anzeige gegen Unbekannt erstattet wurde, gleichzeitig auch eine Prämie für sachdienliche Hinweise ausgesetzt ist. Auch die Schmierereien sollen erst in einigen Wochen beseitigt werden, damit sich die Öffentlichkeit ein Bild über ein derartiges feiges und schändliches Verhalten machen kann.
Nach dem Heldengedenken und dem Lied "Ich hatte einen Kameraden" feuerte die Schützenkompanie Taufers im Pustertal eine Ehrensalve ab. Abschließend spielte Maria Aumüller alle sechs Strophen der Tiroler Landeshymne auf der Harfe.
Hier noch einige Eindrücke:
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