Kapitulation des Landeshauptmannes
Qualitäts- und Markenzeichen Südtirols
Mit Verbitterung nimmt der Südtiroler Schützenbund die "Kapitulation vor der italienischen Rechten" des Landeshauptmannes Dr. Luis Durnwalder im Bezug auf die Verwendung des Qualitäts- und des Markenzeichens "Südtirol" zur Kenntnis.
Nachdem der italienische rechtsaußen-Politiker Donato Seppi im Südtiroler Landtag bereits 2006 die sofortige Absetzung des Direktors der Südtirol Marketing Gesellschaft (SMG) verlangt habe, weil dieser angeordnet hatte, auf dem deutschen Markt den Markennamen "Südtirol" statt "Alto Adige" zu verwenden, beharrt nun auch der Landeshauptmann von Südtirol weiterhin auf das faschistische "Alto Adige".
"Die Lage in Südtirol sei absurd! Auf der einen Seite hätten deutschsprachige Bürger oftmals de facto keine Chance, ihr Recht auf Zweisprachigkeit auch durchzusetzen. Bei Behörden und in vielen vom Land auf Konzessionäre ausgelagerte Bereiche wird diesbezüglich meist auf fehlendes deutschsprachiges Personal verwiesen", so Landeskommandant Paul Bacher.
"Gleichzeitig verdonnert man aber die SMG mit Hinweis auf die Zweisprachigkeitspflicht dazu, dem Land weiter einen faschistischen Stempel aufzudrücken. Dabei hatte die SMG in letzter Zeit eingesehen, dass es sogar aus marktpolitischer Sicht vorteilhaft ist, ausschließlich mit dem herkömmlichen Namen des Landes zu werben", so Bacher weiter.
"Der Südtiroler Schützenbund wünscht sich in diesem Zusammenhang mehr Einsatz für die verbrieften Rechte der Südtiroler in Sachen Zweisprachigkeit. Mit dem Namen "Alto Adige", einer Anleihe aus einer unseligen Zeit, sollten sich in Zukunft lediglich Historiker, nicht aber Touristiker beschäftigen müssen", so Bacher abschließend.
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